Tradition und Innovation

Bereits 1988 konnte der Bauernverband Appenzell seit 100 jähriges Bestehen feiern. Aus der Not heraus besann man sich auf ein gemeinsames Ziel. Der Bauernverband Appenzell als Verein gab sich die Aufgabe, die Landwirtschaft in all ihren Zweigen zu fördern. Dazu gehörte auch die Vermittlung von landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln.

Der Bauernverband Appenzell hatte in den folgenden Jahren viele Aufgaben zu übernehmen. Die politische Vertretung der bäuerlichen Anliegen gegenüber Bezirken, Kanton und Bund wurde immer wichtiger. Die stürmische Entwicklung des Mischfutterbetriebes und später eines Landi-Ladens führten dazu, dass 2006 diese zwei Geschäftseinheiten in zwei rechtlich eigenständige Aktiengesellschaften – die Alpstein-Futter AG und die Landi Appenzell AG – ausgegliedert wurden. Der Mühlebereich wurde per 1. Juli 2008 an die UFA verkauft und tritt neu als Alpstein-Futter UFA AG auf. Der Bauernverband Appenzell vermietet als Besitzer der Liegenschaften die betriebsnotwendigen Räumlichkeiten.

Somit kann der Bauernverband Appenzell seine statutarischen Aufgaben zum Wohle des Bauernstandes im Kanton Appenzell Innerrhoden wahr nehmen.

Appenzeller Tracht

News

07.06.2018 19:31

SR gegen Milchmengensteuerung

Vor fast zehn Jahren ist die Milchkontingentierung abgeschafft worden. Nach einstimmiger Auffassung des Ständerates sollen trotz Überproduktion und starkem Preisdruck keine neuen Regulierungen von Mengen und Preisen eingeführt werden.

Die kleine Kammer befasste sich am Mittwoch mit drei Vorstössen zum Milchmarkt. Es waren Standesinitiativen der Kantone Genf und Freiburg sowie eine Motion des Waadtländer Nationalrats Jacques Nicolet (SVP). Auf Empfehlung seiner Wirtschaftskommission (WAK) lehnte der Rat alle stillschweigend und oppositionslos ab.

 

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14.05.2018 17:34

Mehr Preistransparenz ist nötig

Vom Konsumentenfranken gelangt immer weniger zu den Bauernfamilien. Das hat auch mit der mangelnden Transparenz zu tun. Alt Nationalrat Josef Kunz fordert nun, dass der Produzentenpreis auf die Etikette kommt.

Verarbeiter und Händler schöpfen immer mehr vom Konsumentenfranken ab. Bei verarbeiteten Produkten kann es sein, dass gar nur wenige Prozente des Endverkaufspreises zum Bauern gelangen. So kosten 1,5 Liter Apfelschorle von Ramseier im Coop Fr. 2.60. Davon gehen lediglich 33,4 Rappen zum Obstproduzenten.

Beim 230-Milliliter-Becher vom Emmi-Milchmischgetränk Caffè Latte zum Verkaufspreis von Fr. 1.95 sind es nur 4,2 Rappen, die zum Milchproduzenten gelangen. Diese Zahlen errechnete und publizierte diese Zeitung bereits im Juli 2016.  

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20.10.2017 14:10

Bauern müssen mehr verdienen

Eine Arbeitsgruppe des Schweizer Bauernverbandes (SBV) hat sich mit der Agrarpolitik nach 2022 auseinandergesetzt. Zentrales Anliegen ist ein höheres Einkommen für die Bäuerinnen und Bauern.

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Kontakt

Bauernverband Appenzell

Sepp Koch
Rüeggerstrasse 5
CH- 9108 Gonten

Tel. +41 (0)71 794 15 08

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