23.04.2013 16:55

Milchpreise sind am Steigen

Diverse Marktorganisationen haben Milchpreiserhöhungen im Umfang von 2,5 bis 4 Rappen angekündigt.

Ab dem 1. Juni erhöht die Nordostmilch den Basispreis für ÖLN-Milch um 4 Rp./kg auf 63Rp./kg. Die PO Miba erhöht für die Monate Juni bis August 2013 den Basispreis um 3Rp./kg. Damit wird gemäss einer Mitteilung der Basispreis im Juni 2013 auf 60,7 Rp. steigen.

Nach der Erhöhung um 2 Rp. im Dezember habe die Aaremilch ihren Produzenten bereits eine Milchpreiserhöhung von 2,5 Rp. mehr ab Juni angekündigt, sagt Geschäftsführer Donat Schneider. «Wir gehen davon aus, dass es noch mehr sein wird», fügte er an. Auch bei den Emmi-Direktlieferanten steigt der Preis. «Wir Emmi-Direktlieferanten haben ab 1. Juni eine Milchpreiserhöhung von 3 Rp. auf der A-Milch», sagt Andreas Hitz, Präsident der PMO Mimo. Das ergebe einen A-Preis von 63,6 Rp.

Auch bei den Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) werde es ab 1. Juni eine Milchpreiserhöhung geben, sagt Sprecherin Carole Aschwanden. Der genaue Betrag werde am 30. April im «ZMP-Info» stehen.

Die Milchpreise sind am Steigen

News

31.12.2018 11:13

Wichtige Termine für Landwirte und Landwirtinnen im 2019

Auch im 2019 stehen bei uns wichtige Termine an. So erinnere ich euch gerne an die folgenden Daten, an welchen die Datenerhebungen über https:/agriportal.ai.ch erfolgen sollten:

Do, 24. Jan. bis Mo, 18. Feb.: "Strukturdatenerhebung"

Fr, 15. März bis Sa, 31. Aug.: "Schleppschlauch"

Mo, 5. Aug. bis Do, 29. Aug.: "Anmeldung Ökoprogramme"

 

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07.06.2018 19:31

SR gegen Milchmengensteuerung

Vor fast zehn Jahren ist die Milchkontingentierung abgeschafft worden. Nach einstimmiger Auffassung des Ständerates sollen trotz Überproduktion und starkem Preisdruck keine neuen Regulierungen von Mengen und Preisen eingeführt werden.

Die kleine Kammer befasste sich am Mittwoch mit drei Vorstössen zum Milchmarkt. Es waren Standesinitiativen der Kantone Genf und Freiburg sowie eine Motion des Waadtländer Nationalrats Jacques Nicolet (SVP). Auf Empfehlung seiner Wirtschaftskommission (WAK) lehnte der Rat alle stillschweigend und oppositionslos ab.

 

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14.05.2018 17:34

Mehr Preistransparenz ist nötig

Vom Konsumentenfranken gelangt immer weniger zu den Bauernfamilien. Das hat auch mit der mangelnden Transparenz zu tun. Alt Nationalrat Josef Kunz fordert nun, dass der Produzentenpreis auf die Etikette kommt.

Verarbeiter und Händler schöpfen immer mehr vom Konsumentenfranken ab. Bei verarbeiteten Produkten kann es sein, dass gar nur wenige Prozente des Endverkaufspreises zum Bauern gelangen. So kosten 1,5 Liter Apfelschorle von Ramseier im Coop Fr. 2.60. Davon gehen lediglich 33,4 Rappen zum Obstproduzenten.

Beim 230-Milliliter-Becher vom Emmi-Milchmischgetränk Caffè Latte zum Verkaufspreis von Fr. 1.95 sind es nur 4,2 Rappen, die zum Milchproduzenten gelangen. Diese Zahlen errechnete und publizierte diese Zeitung bereits im Juli 2016.  

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