18.05.2012 10:19

AP 2017: Verbände drohen mit Rückweisung

Eine Allianz von mehreren Verbänden fordert in einem Brief an die vorberatende Kommission des Nationalrats massive Nachbesserungen der Agrarpolitik 2014–2017.

Sie drohen dabei auch mit einer Rückweisung der ganzen Vorlage: «Ohne wesentliche Stärkung der tierischen Produktion ist die ganze Vorlage für uns nicht akzeptabel.» In der AP 2017 sei eine Korrektur zugunsten der Viehwirtschaft dringend erforderlich: «Für die unterzeichneten Organisationen und Verbände sind die Beibehaltung der Tierbeiträge und damit eine Stärkung der Tierproduktion das zentrale Anliegen.»

Das Schreiben unterzeichnet haben der Schweizer Kälbermäster-Verband (SKMV), Swiss Beef CH, der Schweizerische Ziegenzuchtverband (SZZV), der Schweizerische Schafzuchtverband (SZV), der Schweizerische Freibergerzuchtverband (SFZV) und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB).

Die tierhaltenden Verbände fordern massive Nachbesserungen bei der AP 2017. Sonst drohen sie mit Rückweisung der Vorlage.

News

31.12.2018 11:13

Wichtige Termine für Landwirte und Landwirtinnen im 2019

Auch im 2019 stehen bei uns wichtige Termine an. So erinnere ich euch gerne an die folgenden Daten, an welchen die Datenerhebungen über https:/agriportal.ai.ch erfolgen sollten:

Do, 24. Jan. bis Mo, 18. Feb.: "Strukturdatenerhebung"

Fr, 15. März bis Sa, 31. Aug.: "Schleppschlauch"

Mo, 5. Aug. bis Do, 29. Aug.: "Anmeldung Ökoprogramme"

 

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07.06.2018 19:31

SR gegen Milchmengensteuerung

Vor fast zehn Jahren ist die Milchkontingentierung abgeschafft worden. Nach einstimmiger Auffassung des Ständerates sollen trotz Überproduktion und starkem Preisdruck keine neuen Regulierungen von Mengen und Preisen eingeführt werden.

Die kleine Kammer befasste sich am Mittwoch mit drei Vorstössen zum Milchmarkt. Es waren Standesinitiativen der Kantone Genf und Freiburg sowie eine Motion des Waadtländer Nationalrats Jacques Nicolet (SVP). Auf Empfehlung seiner Wirtschaftskommission (WAK) lehnte der Rat alle stillschweigend und oppositionslos ab.

 

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14.05.2018 17:34

Mehr Preistransparenz ist nötig

Vom Konsumentenfranken gelangt immer weniger zu den Bauernfamilien. Das hat auch mit der mangelnden Transparenz zu tun. Alt Nationalrat Josef Kunz fordert nun, dass der Produzentenpreis auf die Etikette kommt.

Verarbeiter und Händler schöpfen immer mehr vom Konsumentenfranken ab. Bei verarbeiteten Produkten kann es sein, dass gar nur wenige Prozente des Endverkaufspreises zum Bauern gelangen. So kosten 1,5 Liter Apfelschorle von Ramseier im Coop Fr. 2.60. Davon gehen lediglich 33,4 Rappen zum Obstproduzenten.

Beim 230-Milliliter-Becher vom Emmi-Milchmischgetränk Caffè Latte zum Verkaufspreis von Fr. 1.95 sind es nur 4,2 Rappen, die zum Milchproduzenten gelangen. Diese Zahlen errechnete und publizierte diese Zeitung bereits im Juli 2016.  

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