17.05.2011 11:07

Umfrage: 66 Prozent der Schweizer wollen Zersiedelung stoppen

66 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer wollen die Zersiedelung stoppen und die Siedlungsfläche auf dem heutigen Stand begrenzen. 2006 waren es noch 50 Prozent gewesen. Dies zeigt eine Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich im Auftrag von Pro Natura.

Diese deutliche Mehrheit folge damit der Landschaftsinitiative, die unter anderem eine Plafonierung der Bauzonen-Gesamtfläche in der Schweiz für 20 Jahre fordert, schreibt Pro Natura in einem Communiqué vom Sonntag.

Von 1'017 Befragten sind 66 Prozent der Meinung, dass in der Schweiz die Siedlungsfläche auf dem heutigen Stand zu begrenzen sei. 60 Prozent finden, dass in der Schweiz zu viel Land verbaut wird. Und 83 Prozent wollen die Bautätigkeit in besonders schönen Landschaften einschränken.

Die Zersiedelung der Schweiz muss gestoppt werden

News

31.12.2018 11:13

Wichtige Termine für Landwirte und Landwirtinnen im 2019

Auch im 2019 stehen bei uns wichtige Termine an. So erinnere ich euch gerne an die folgenden Daten, an welchen die Datenerhebungen über https:/agriportal.ai.ch erfolgen sollten:

Do, 24. Jan. bis Mo, 18. Feb.: "Strukturdatenerhebung"

Fr, 15. März bis Sa, 31. Aug.: "Schleppschlauch"

Mo, 5. Aug. bis Do, 29. Aug.: "Anmeldung Ökoprogramme"

 

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07.06.2018 19:31

SR gegen Milchmengensteuerung

Vor fast zehn Jahren ist die Milchkontingentierung abgeschafft worden. Nach einstimmiger Auffassung des Ständerates sollen trotz Überproduktion und starkem Preisdruck keine neuen Regulierungen von Mengen und Preisen eingeführt werden.

Die kleine Kammer befasste sich am Mittwoch mit drei Vorstössen zum Milchmarkt. Es waren Standesinitiativen der Kantone Genf und Freiburg sowie eine Motion des Waadtländer Nationalrats Jacques Nicolet (SVP). Auf Empfehlung seiner Wirtschaftskommission (WAK) lehnte der Rat alle stillschweigend und oppositionslos ab.

 

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14.05.2018 17:34

Mehr Preistransparenz ist nötig

Vom Konsumentenfranken gelangt immer weniger zu den Bauernfamilien. Das hat auch mit der mangelnden Transparenz zu tun. Alt Nationalrat Josef Kunz fordert nun, dass der Produzentenpreis auf die Etikette kommt.

Verarbeiter und Händler schöpfen immer mehr vom Konsumentenfranken ab. Bei verarbeiteten Produkten kann es sein, dass gar nur wenige Prozente des Endverkaufspreises zum Bauern gelangen. So kosten 1,5 Liter Apfelschorle von Ramseier im Coop Fr. 2.60. Davon gehen lediglich 33,4 Rappen zum Obstproduzenten.

Beim 230-Milliliter-Becher vom Emmi-Milchmischgetränk Caffè Latte zum Verkaufspreis von Fr. 1.95 sind es nur 4,2 Rappen, die zum Milchproduzenten gelangen. Diese Zahlen errechnete und publizierte diese Zeitung bereits im Juli 2016.  

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