Offener Kurs Landwirt/-in

Dieses Angebot richtet sich an Landwirte und Landwirtinnen, welche auf einem Landwirtschaftsbetrieb tätig sind und bisher keine landwirtschaftliche Grundausbildung absolviert haben. Die Ausbildung verläuft berufsbegleitend über drei Jahre (1 Tag Unterricht pro Woche) und wird mit dem Eidg. Fähigkeitszeugnis als Landwirt/in abgeschlossen.

Ziel
Die Ausbildung vermittelt die notwendigen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen zur Ausübung des Berufes als Landwirt/in.

Inhalt

  • Tierhaltung
  • Pflanzenbau
  • Mechanisierung
  • Arbeitsumfeld
  • Allgemeinbildung (nur für Teilnehmer ohne abgeschlossenen Erstberuf)
  • Diverse Wahlfächer

Wahlfächer im 3. Jahr (z.B. Ackerbau, Alpwirtschaft, Schweinehaltung)


Dauer
1. Jahr: 38 Tage zusätzlich 4 Tage überbetriebliche Kurse
2. Jahr: 38 Tage zusätzlich 4 Tage überbetriebliche Kurse
3. Jahr: 40 Tage davon 2 Blockwochen (Wahlfächer)

Unterrichtszeiten
1 Schultag pro Woche, jeweils Freitags von 08.30 - 12.00 und 13.00 - 16.30 Uhr

Kosten
Fr. 30.- pro Tag ohne Lehrmittel

Prüfung
Der Lehrgang wird mit dem Eidg. Fähigkeitszeugnis als Landwirt/in abgeschlossen. Absolventen mit abgeschlossener Erstausbildung: Wer das Qualifikationsverfahren nicht absolviert, erhält eine Bestätigung. Diese ermöglicht den Bezug von Direktzahlungen. Voraussetzung ist eine genügende Durchschnittsnote.

Alphütten

News

07.06.2018 19:31

SR gegen Milchmengensteuerung

Vor fast zehn Jahren ist die Milchkontingentierung abgeschafft worden. Nach einstimmiger Auffassung des Ständerates sollen trotz Überproduktion und starkem Preisdruck keine neuen Regulierungen von Mengen und Preisen eingeführt werden.

Die kleine Kammer befasste sich am Mittwoch mit drei Vorstössen zum Milchmarkt. Es waren Standesinitiativen der Kantone Genf und Freiburg sowie eine Motion des Waadtländer Nationalrats Jacques Nicolet (SVP). Auf Empfehlung seiner Wirtschaftskommission (WAK) lehnte der Rat alle stillschweigend und oppositionslos ab.

 

» Weiterlesen

14.05.2018 17:34

Mehr Preistransparenz ist nötig

Vom Konsumentenfranken gelangt immer weniger zu den Bauernfamilien. Das hat auch mit der mangelnden Transparenz zu tun. Alt Nationalrat Josef Kunz fordert nun, dass der Produzentenpreis auf die Etikette kommt.

Verarbeiter und Händler schöpfen immer mehr vom Konsumentenfranken ab. Bei verarbeiteten Produkten kann es sein, dass gar nur wenige Prozente des Endverkaufspreises zum Bauern gelangen. So kosten 1,5 Liter Apfelschorle von Ramseier im Coop Fr. 2.60. Davon gehen lediglich 33,4 Rappen zum Obstproduzenten.

Beim 230-Milliliter-Becher vom Emmi-Milchmischgetränk Caffè Latte zum Verkaufspreis von Fr. 1.95 sind es nur 4,2 Rappen, die zum Milchproduzenten gelangen. Diese Zahlen errechnete und publizierte diese Zeitung bereits im Juli 2016.  

» Weiterlesen

20.10.2017 14:10

Bauern müssen mehr verdienen

Eine Arbeitsgruppe des Schweizer Bauernverbandes (SBV) hat sich mit der Agrarpolitik nach 2022 auseinandergesetzt. Zentrales Anliegen ist ein höheres Einkommen für die Bäuerinnen und Bauern.

» Weiterlesen



Kontakt

Bauernverband Appenzell

Sepp Koch
Rüeggerstrasse 5
CH- 9108 Gonten

Tel. +41 (0)71 794 15 08

info@bauernverband-appenzell.ch
www.bauernverband-appenzell.ch