Erstausbildung Landwirt/-in

Voraussetzung
Abgeschlossene Real- oder Sekundarschule


Dauer der Lehre: 3 Jahre

Praktische Ausbildung: Auf landwirtschaftlichen Ausbildungsbetrieben. Es wird empfohlen, die praktische Ausbildung auf zwei oder drei Betrieben zu absolvieren. Die Ausbildung auf dem Betrieb wird in den zwei Lehrjahren ergänzt durch überbetriebliche Kurse. In den Kantonen St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden sind alle Lehrbetriebe im Berufsfeld im Lehrbetriebsverbund zusammengeschlossen. Dieser nennt sich Lehrbetriebsverbund Landwirtschaft SG, AR, AI.

Theoretische Ausbildung: An den kantonalen landwirtschaftlichen Bildungszentren. Sie bieten den Unterricht an einzelnen Wochentagen oder als Blockkurse an.

In der Ausbildung vermittelte Kompetenzen:

Fachkompetenzen:

  • Pflanzenbau
  • Tierhaltung
  • Mechanisierung und technische Anlagen
  • Arbeitsumfeld
  • Wahlbereich

Persönliche Kompetenzen:

  • Selbstkompetenz
  • Sozialkompetenz
  • Methodenkompetenz

Abschluss: Erfolgreiche Absolventen und Absolventinnen der Lehrabschlussprüfung erhalten das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als Landwirt/in EFZ.
Berufspraktische Ausbildung: Es besteht die Möglichkeit, eine zweijährige berufspraktische Ausbildung als Agrarpraktiker mit eidgenössischem Berufsattest EBA abzuschliessen.

Berufsmatura: Für sehr gute Schülerinnen und Schüler ist es möglich, nach der Lehre die Berufsmaturitätsschule zu besuchen und die Berufsmatura zu erlangen. Die Berufsmaturität berechtigt zum prüfungsfreien Eintritt in eine Fachhochschule.

Alpfahrt

News

07.06.2018 19:31

SR gegen Milchmengensteuerung

Vor fast zehn Jahren ist die Milchkontingentierung abgeschafft worden. Nach einstimmiger Auffassung des Ständerates sollen trotz Überproduktion und starkem Preisdruck keine neuen Regulierungen von Mengen und Preisen eingeführt werden.

Die kleine Kammer befasste sich am Mittwoch mit drei Vorstössen zum Milchmarkt. Es waren Standesinitiativen der Kantone Genf und Freiburg sowie eine Motion des Waadtländer Nationalrats Jacques Nicolet (SVP). Auf Empfehlung seiner Wirtschaftskommission (WAK) lehnte der Rat alle stillschweigend und oppositionslos ab.

 

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14.05.2018 17:34

Mehr Preistransparenz ist nötig

Vom Konsumentenfranken gelangt immer weniger zu den Bauernfamilien. Das hat auch mit der mangelnden Transparenz zu tun. Alt Nationalrat Josef Kunz fordert nun, dass der Produzentenpreis auf die Etikette kommt.

Verarbeiter und Händler schöpfen immer mehr vom Konsumentenfranken ab. Bei verarbeiteten Produkten kann es sein, dass gar nur wenige Prozente des Endverkaufspreises zum Bauern gelangen. So kosten 1,5 Liter Apfelschorle von Ramseier im Coop Fr. 2.60. Davon gehen lediglich 33,4 Rappen zum Obstproduzenten.

Beim 230-Milliliter-Becher vom Emmi-Milchmischgetränk Caffè Latte zum Verkaufspreis von Fr. 1.95 sind es nur 4,2 Rappen, die zum Milchproduzenten gelangen. Diese Zahlen errechnete und publizierte diese Zeitung bereits im Juli 2016.  

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20.10.2017 14:10

Bauern müssen mehr verdienen

Eine Arbeitsgruppe des Schweizer Bauernverbandes (SBV) hat sich mit der Agrarpolitik nach 2022 auseinandergesetzt. Zentrales Anliegen ist ein höheres Einkommen für die Bäuerinnen und Bauern.

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