20.10.2017 14:10

Bauern müssen mehr verdienen

Eine Arbeitsgruppe des Schweizer Bauernverbandes (SBV) hat sich mit der Agrarpolitik nach 2022 auseinandergesetzt. Zentrales Anliegen ist ein höheres Einkommen für die Bäuerinnen und Bauern.

Am Donnerstag befasste sich die Landwirtschaftskammer (Laka) mit dem Bericht der internen Arbeitsgruppe, wie der SBV mitteilt. Der Bericht legt Ziele für die Entwicklung der Agrarpolitik fest. Diese konzentrieren sich alle darauf, das Einkommen der Bäuerinnen und Bauern zu verbessern.

Dazu gehört, dass die Wertschöpfung auf Stufe Produktion erhöht und allgemeinwirtschaftliche Leistungen entschädigt werden sowie mehr Unternehmertum, weniger Administration und einen effizienteren Umgang mit Ressourcen. Laut SBV wünschen sich gemäss einer Umfrage die Bäuerinnen und Bauern insbesondere eine grössere Stabilität bei den Rahmenbedingungen.

Der Verband wird nun Vorschläge für Massnahmen festlegen. Zentrale Punkte seien dabei den Erhalt des Grenzschutzes sowie die Abgeltung der immer höheren gemeinwirtschaftlichen Leistung, heisst es in der Mitteilung. Auch will der Verband falsche Anreize beseitigen. Geplant ist eine Konsultation bei den Mitglieds-Organisationen.

News

07.06.2018 19:31

SR gegen Milchmengensteuerung

Vor fast zehn Jahren ist die Milchkontingentierung abgeschafft worden. Nach einstimmiger Auffassung des Ständerates sollen trotz Überproduktion und starkem Preisdruck keine neuen Regulierungen von Mengen und Preisen eingeführt werden.

Die kleine Kammer befasste sich am Mittwoch mit drei Vorstössen zum Milchmarkt. Es waren Standesinitiativen der Kantone Genf und Freiburg sowie eine Motion des Waadtländer Nationalrats Jacques Nicolet (SVP). Auf Empfehlung seiner Wirtschaftskommission (WAK) lehnte der Rat alle stillschweigend und oppositionslos ab.

 

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14.05.2018 17:34

Mehr Preistransparenz ist nötig

Vom Konsumentenfranken gelangt immer weniger zu den Bauernfamilien. Das hat auch mit der mangelnden Transparenz zu tun. Alt Nationalrat Josef Kunz fordert nun, dass der Produzentenpreis auf die Etikette kommt.

Verarbeiter und Händler schöpfen immer mehr vom Konsumentenfranken ab. Bei verarbeiteten Produkten kann es sein, dass gar nur wenige Prozente des Endverkaufspreises zum Bauern gelangen. So kosten 1,5 Liter Apfelschorle von Ramseier im Coop Fr. 2.60. Davon gehen lediglich 33,4 Rappen zum Obstproduzenten.

Beim 230-Milliliter-Becher vom Emmi-Milchmischgetränk Caffè Latte zum Verkaufspreis von Fr. 1.95 sind es nur 4,2 Rappen, die zum Milchproduzenten gelangen. Diese Zahlen errechnete und publizierte diese Zeitung bereits im Juli 2016.  

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20.10.2017 14:10

Bauern müssen mehr verdienen

Eine Arbeitsgruppe des Schweizer Bauernverbandes (SBV) hat sich mit der Agrarpolitik nach 2022 auseinandergesetzt. Zentrales Anliegen ist ein höheres Einkommen für die Bäuerinnen und Bauern.

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